Kinder und Jugendliche kommen früher oder später mit legalen und illegalen Drogen in Kontakt. Auch die Nutzung von Smartphones, Videospielen und Social-Media-Angeboten stellt Kinder und Eltern vor große Herausforderungen.

In dieser Phase kommt es häufig zu Konflikten in der Familie. Die Eltern machen sich große Sorgen um ihren Sohn oder ihre Tochter, die gerade sich selbst und ihre Grenzen austesten wollen, und sehen sich plötzlich mit vielen Fragen konfrontiert.

Das Angebot von ELSA will helfen, die Erziehungskompetenzen von Eltern zu fördern, die familären Konflikte zu reduzieren und die Familie zu stabilisieren.

Dazu wurde im Rahmen eines vom Bundesministerium für Gesundheit geförderten Modellprojektes eine internetbasierte Beratung von Eltern suchtgefährdeter Kinder und Jugendlicher implementiert und getestet, die nun seit 2012 in Kooperation mit Suchtberatungsstellen aus 11 Bundesländern durchgeführt wird. Das ELSA-Beratungsteam besteht aus etwa 20 professionellen Beraterinnen und Beratern. Alle Mitglieder des Teams sind als Drogen- und Suchtberaterinnen und -berater tätig und haben mehrjährige Erfahrung mit der Beratung von Konsumierenden und deren Angehörigen.